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Freitag, 18. September 2009
in der Stiftskirche St. Arnual, Saarbrücken
19.00 Uhr Eröffnung des Kongresses
Begrüßung
Doris Pack, Vorsitzende des Kulturausschusses des Europäischen Parlaments, Präsidentin der Europäischen Jugendbuchmesse e.V.
Grußwort
Kajo Breuer, Bürgermeister der Landeshauptstadt Saarbrücken
Literaturrede
Sibylle Lewitscharoff, Schriftstellerin, Berlin
Musikalische Umrahmung
Studierende der Improvisationsklasse Jörg Abbing, Hochschule für Musik Saar
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Vendredi 18 septembre 2009
Dans l’église collégiale St. Arnual, Sarrebruck
19.00 H
Inauguration du Congrès par Sibylle Lewitscharoff
dans un cadre musical
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| Raimund Fellinger |
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| Doris Pack, Alena Wagnerová, Patrik Feltes, Rena Wandel-Hoefer |
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| Alena Wagnerová |
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| Kathrin Röggla, Oliver Grajewski |
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| Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle |
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| Dr. Ilma Rakusa, Oliver Hottong |
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| Dr. Ilma Rakusa |
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| Juri Andruchowytsch, Alfred Gulden |
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| Didier Goupil, M. Lieser, Kathrin Aebischer, Dr. Ralph Schock |
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| Hanne Kulessa, Marente de Moor, M. Lieser |
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| Dietmar Sous |
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Samstag, 19. September 2009
im Festsaal des Saarbrücker Schlosses
Reden und moderierte Gespräche
Forum mit Autoren, Lektoren und Wissenschaftlern zum Thema:
„Erzählbarkeit von Stadt“ mit anschließender Diskussion
Literarische Sichtweisen sind Veränderungen unterworfen, wenn sich der Gegenstand verändert, ganz so, wie es Städte vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche tun.
Eine wesentliche Konstante aber besteht: Das Problem, wie sich schriftstellerische Imagination und großstädtische Realität zueinander verhalten. Es ist das Problem, Stadt erzählbar zu machen.
11.00 Uhr Begrüßung
Peter Gillo [Regionalverbandsdirektor]
11.15 Uhr Vortrag
Raimund Fellinger [Cheflektor des Suhrkamp-Verlags]
„Augsburg klingt halt besser“ Metropolen als Provinzen
Jeder kennt sie, die Städtebeschimpfungen im Werk von Thomas Bernhard. Ihre Auslöser, Funktionen und literarischen Formen sowie ihre Folgen bei den Städte- und Landbewohnern illustriert der Vortrag durch eine exemplarische Zusammenschau Bernhardscher Übertreibungen und Untertreibungen.
11.30 Uhr Pause
11.45 Uhr Gespräch
Saarbrücken eine erzählbare Großstadt? Stadt und Text im Kontext
Alena Wagnerová [Autorin, Saarbrücken/Prag]
Rena Wandel-Hoefer [Baudezernentin der Landeshauptstadt]
Doris Pack [Vorsitzende des Kulturausschusses der Europäischen Parlaments]
Moderation: Patrik H. Feltes [Komparatist, Saarbrücken]
Der städtische Raum kann Spiegel sein von Innen- und Außenwelten, Folie für Personen- und Handlungsmuster oder einfach nur Schauplatz, Ereignisort. Saarbrücken ist Großstadt! Kann mit und in ihr oder über sie erzählt werden? Sind andere Städte erzählbarer?
12.15 Uhr Moderierte Lesung
Wer in seinem Winkel nichts sieht, sieht auch nichts in der Welt.
Alfred Gulden [Autor und Lyriker, Saarlouis/München]
Moderation: Oliver Hottong [Literaturjournalist des SR Saarbrücken]
12.30 Uhr Pause
14.30 Uhr Literarische Performance
Literarische Performance: tokio, rückwärtstagebuch
Kathrin Röggla [Autorin, Wien/Berlin]
Oliver Grajewski [Zeichner, Berlin]
Die außergewöhnliche Form des Buches ist in der Zusammenarbeit von Schriftstellerin und Zeichner entstanden. Dem nach japanischer Lesart rückwärts laufendenText von Kathrin Röggla schließt sich Oliver Grajewski mit seiner Rückwärts-Bildergeschichte an.
15.30 Uhr Pause
15.45 Uhr Vortrag
Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle [Romanistin, Universität des Saarlandes]
Die Flaneuse
Die Frau im Blick der Stadt. Die Stadt im Blick der Frau.
Erst im 19. Jahrhundert kann sich eine Schriftstellerin wie Georges Sand in Männerkleidern zu jeder Tages- und Nachtzeit in der Stadt frei bewegen und diese Erfahrung dokumentieren. Die Stadttexte der Autorinnen des 20. Jahrhunderts zeigen in ihrer Perspektivenvielfalt, dass sich im urbanen Bewusstsein ein Wandel vollzogen hat. Mit großer Intensität erschließen sich schreibende Frauen die Stadt als neuen Raum.
16.00 Uhr Pause
16.15 Uhr Gespräch
„Ich erlebe die Stadt wie ein Buch“
Dr. Ilma Rakusa [Autorin, Schweiz/Slowenien/Ungarn]
Moderation: Oliver Hottong [Literaturjournalist des SR Saarbrücken]
Die Stadt blättert sich auf wie ein Buch, wenn die Autorin ihr begegnet und macht sich auf ganz eigene Weise erzählbar.
16.45 Uhr Pause
17.00 Uhr Gespräch
Kann der traditionelle Stadtroman sich weiterhin behaupten oder muss er sich neu entwerfen?
Prof. Dr. Karlheinz Stierle [Romanist, Saarbrücken]
Eva Profousová [Übersetzerin zeitgenössischer tschechischer Literatur] in Vertretung von Dr. Radka Denemarková [Autorin, Prag]
17.20 Uhr Pause
17.30 Uhr Gespräch
Städte im Umbruch Literatur im Stillstand?
Alfred Gulden [Autor und Lyriker, Saarlouis/München]
Juri Andruchowytsch [Autor und Lyriker, Ukraine]
Finden die Veränderungen in den Städten eine Entsprechung in den literarischen Schreibweisen oder ist die Literatur dem Traditionellen
verhaftet geblieben?
ab 19.00 Uhr
Die lange Nacht des Buches
Lesungen und moderierte Gespräche mit den Autoren
Juri Andruchowytsch, Radka Denemarková, Didier Goupil, Annegret Held, Marente de Moor, Ilma Rakusa, Kathrin Röggla und Dietmar Sous.
Moderation: Hanne Kulessa [Moderatorin hr2 Kultur] und
Ralph Schock [Literaturredakteur des SR Saarbrücken]
Der Konzertpianist Michael Christensen begleitet den Abend musikalisch.
„Schmackhafte“ Pausen im Foyer
Kongresssprache: deutsch
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Samedi 19 septembre 2009
Dans le château de Saarebruck
11.00 H à 12.30 H et
14.30 H à 18.00 H
Débats
Auteurs, représentants du monde de l’édition et scientifiques interviendront sur le sujet « peut-on raconter la Ville ? » suivi d’un débat
Les opinions littéraires sont soumises au changement lorsque l’objet évolue, comme le font les villes lors des modifications profondes de la société.
Une constante importante reste cependant, à savoir la relation problématique de l’imagination de l’auteur et la réalité urbaine. C’est le problème de pouvoir raconter la ville.
dès 19.00 H
La longue nuit du livre
Lectures et débats avec les auteurs
Accompagnement musical et pauses gourmandes dans le foyer
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